Brasilieeeeeeen

DSCF9348Knappe 35 Stunden mit Auto, Flugzeug, Bus, Bahn und dem elendigen warten dazwischen später sind wir nun endlich in Rio de Janeiro angekommen. Da waren wir also, bei der Gepäckausgabe in Rio, verzweifelnd auf der Suche nach einem WiFi-Spot, um uns mit unseren Bekannten in Verbindung zu setzen.

Letztendlich waren es 42 Stunden, bis wir in Belo Horizonte auf einem riesigen Busplatz standen und hofften irgendwie gefunden zu werden. Es war 05:00 morgens und wir wussten, dass die Familie einer guten Freundin uns am Busplatz abholt. Das Problem war nicht nur, dass wir jegliche Sinneswahrnehmung verloren haben sondern auch, dass wir nicht wussten wie sie aussehen.

Nach der wohl längsten Anreise der Welt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob der billigste Weg auch immer der Beste ist. Zum Glück war es dann auch nach wenigen Minuten so weit. Um 5 Uhr morgens wurden wir von Walter, Clécia und Juliana offenen Armen begrüßt. Zuhause angekommen hüpften wir schnell unter die Dusche und bekamen ein eigenes Zimmer für die nächsten paar Tage. Juliana, die Tochter der beiden konnte sehr gut Englisch und führte uns noch am selben Tag, nachdem wir ein wenig geschlafen haben, mit ihrer Mutter durch die Stadt.

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Als allererstes gingen wir zu einem Park, dessen Name uns beiden nicht mehr einfällt. Er selbst machte keinen besonderen Eindruck, doch die nicht weit entfernten Bars umso mehr 😉 So tranken wir unseren ersten original brasilianischen Caipirinha in einer super Atmosphäre mit coolen Leuten.
Praça do Papa (Platz des Papstes)

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Anschließend gingen wir in die Hügel des Parks Mangabeiras. Dort liegt der religiöse Versammlungsort Israel Pinheiro, welcher seit dem Besuch des Papstes 1980 auch Praça do Papa genannt wird. Ein riesiges Eisenkreuz am höchsten Punkt des Platzes erinnert daran. Von hier aus erhält man einen großartigen Ausblick auf Belo Horizonte. Am schönsten ist es, die Lichter der Stadt in einer sternenklaren Nacht zu betrachten.

Estádio Governador Magalhaes Pinto

Am nächsten Tag gingen wir gemeinsam mit Marcilio in dieses sehr bekannte Stadion. Der Name ist vielleicht kein Begriff, aber dort bekamen die Brasilianer während der Fußball WM von den Deutschen die 7:1 Ohrfeige. Es ist der Wahnsinn, wenn man unten steht und die Tribünen um sich herum betrachtet. Die Vorstellung, sich trotz der vielen Zuseher und dem ganzen Lärm auf das Spiel konzentrieren zu können fällt allen schwer. Nach einer interessanten Tour durch das Fußballstadion von Belo Horizonte, kauften wir uns ein Eis und schlenderten ein wenig durch die Gegend.

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Inhotim

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Bei der Planung für den folgenden Tag erzählten sie von einem Park, dessen Landschaft einem wunderschönen botanischen Garten gleicht und mit zahlreichen Kunstobjekten kombiniert ist. Nach kurzem gegoogle machten wir uns auch schon mit Marcilio und Juliana auf den Weg. Ich war sehr überrascht, als wir Kindergruppen, welche sich für Kunst auch wirklich zu interessieren schienen vor Ort sahen. Juliana erzählte, dass zahlreiche Fotografen stundenlang für das perfekte Foto auf und ab laufen. Es gibt sehr viele visuelle, sowohl auch akustische Kunst zu erleben.

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Nach unserer Rückkehr in Belo Horizonte wartete schon das Abendessen. Die Frau von Marcilio, Madalena hatte für uns alle gekocht. Wer mich kennt, der weiß, dass es nur Pizza und Schnitzel mit Pommes für mich gibt, doch das Brasilianische Essen kann sich echt sehen lassen und hat  wirklich gut geschmeckt.

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Für diesen Abend war Party angesagt. Auf dem folgenden Foto sind Enriquo, Jessica, Paolo, Juliana, Corinna und ich zu sehen 😉 Das bestellen der Getränke habe ich irgendwie gar nicht mit bekommen, denn auf einmal stand eine riesige Flasche Bier auf dem Tisch und jeder bekam ein Glas, dass nach circa 4 Schluck leer war. Der Kellner musste die Flasche an die 100 Mal auswechseln, denn es schmeckte für uns wie Radler 😉

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Nach 4 Tagen Aufenthalt, in denen wir von einem schönen Punkt zum anderen gingen, als hätten wir keine Zeit zu verlieren 😉 mussten wir weiter nach Congonhas. Gute Laune, Partys und die Lust am Leben sind in Brasilien an oberster Stelle. Natürlich wurde auch unser Besuch in Congonhas angemessen gefeiert.

Fernanda und Pedro empfingen uns mit offenen Armen an der Bushaltestelle. Bevor es nachhause ging fuhren sie mit uns zum Geburtshaus von unserer Freundin aus Österreich, Elisabeth. Das Haus war der absolute Hammer. Der hintere Bereich ist offen und ermöglicht beim Abendessen einen super Ausblick auf die Stadt. Mehr als 10 Leute erwarteten uns bereits und servierten einige verschiedene traditionelle Speisen als Abendessen. Wir sind uns nicht mehr sicher, was das alles war, aber ich glaube Käsebälle, Zitronenkuchen und  Cocos-kuchen waren dabei.

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Die Art, wie sie uns empfangen haben glich einer Party. Es konnten von 8 Leuten zwar nur Fernanda und Pedro Englisch sprechen, doch das war hier kein Problem. Mittels Zeichensprache und Mimik gab es jede Menge Grund zum Lachen.

Etwas später ging es natürlich in eine Bar zum Feiern =) Es tut mir leid, aber das waren zu viele Namen für mich.

Santuário do Bom Jesus de Matozinhos

Als allererstes ging es zu der wohl schönsten Kirche der Welt, die Santuário do Bom Jesus de Matozinhos. Zu Deutsch: Heiligtum des Guten Herrn Jesus in Congonhas. Sie befindet sich am oberen Rand auf dem Maranhão-Hügel und bietet einen super Ausblick auf die Stadt. Eine hinfahrt von Belo Horizonte aus lohnt sich auf jeden Fall.

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Ouro Preto

DSCF9425Gemeinsam mit Fernanda, ihrem Sohn Pedro und seiner Cousinin Larissa fuhren wir nach Ouro Preto. Die als Welterbe bekannt gewordene Stadt war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptstadt von Minas Cerais. Ihre idyllische Landschaft, geschmückt von ein paar Häusern und Kirchen wirkt wie in einem Traum. Um möglichst viel über die Stadt zu erfahren, schnappten wir uns einen Portugiesisch sprechenden Guide. Aus Pedro könnte ein 1 A Dolmetscher werden, denn er übersetzte alles mit Leichtigkeit. Der Guide plapperte zwar recht viel und führte uns auch unter dem Vorwand, dass man uns zeigt, wie ein Ring hergestellt wird zu 2 Juwelieren, was sich letztendlich mehr als Versuch etwas zu verkaufen heraus stellte. Man konnte das verärgerte Gesicht des Inhabers gut erkennen, als wir uns nicht vor den Tresen setzen wollten und den Schmuck betrachten. Beim durch die Gegend fahren erklärte er diverse Bauten und Kirchen. Leider muss hier bei jeder Kirche circa 3 Euro Eintritt bezahlt werden, doch mittels eines kleinen Tricks geht es auch ohne. 😉 Etwas weiter oben befindet sich eine Goldmiene, in die wir für 7 € pro Nase hinein gingen. Nach 50 Metern geradeaus durch einen kleinen Tunnel und zurück, konnten wir die Abzocke förmlich riechen. Solltet ihr mal dorthin gehen, dann kauft euch ein Buch über die Stadt und fahrt selbst durch die Gegend. Die Gebäude und Kirchen sind wunderschön und die Stadt hat ein super Flair.

 

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Nach dieser Sightseeingtour in Ouro Preto gingen wir in Congonhas feiern 😉

Gottesdienst, oder die Party danach?

Am nächsten Tag wollten wir unbedingt einen Gottesdienst in der Kirche sehen. Die Brasilianer sind bekannt dafür, dass in Kirchen gelacht, getanzt und gesungen wird. Sowas durften wir nicht verpassen. Gegen 8:30 Uhr abends machten wir uns mit Fernanda auf den Weg zur Kirche. Die Leute kamen uns schon entgegen, denn die eigentliche Messe war schon vorbei. Da saßen wir also, die Messe vorbei, der Pfarrer verschwunden, die Leute gehen hinaus, machen Fotos und keinerlei Aussicht auf Party. Doch dann beging sich eine Band am Rand vorne bereit zu machen. Ich spreche hier von einer kompletten Band mit Schlagzeug, Gitarre, Bassgitarre, Sängerin… Einige Leute kamen wieder herein und nahmen an den Bänken Platz. Die ersten 10 Minuten wurden mit Gebeten gefüllt, bis es dann endlich losging. Sie begangen lautstark zu singen und spielen. Die Leute sprangen auf und die Party begann. Einer stand vorne und machte eine Choreografie, der wir alle versuchten nach zu tanzen. Ein paar Leute tanzten so extrem, dass sie eine ganze Bank für sich beanspruchten. Schaut euch das unbedingt mal an, aber macht nicht denselben Fehler wie wir und steht mitten drin 😉

Uns gefiel das feiern so gut, dass.. =)

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Noch ein par Impressionen von Congonhas & Minas Gerais

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Nun mussten wir aber schweren Herzens weiter nach Sao Paulo, Gangster City =)

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