Sightseeing in Kyoto

Zu guter Letzt verbrachten wir noch ein paar Tage in Kyoto bei unserer Freundin Fumiko. Dieses Mal hatten wir zwar kein Bett, oder ein Futon, sondern schliefen lediglich auf Polstern. Trotzdem fanden wir es sehr gemütlich und waren absolut zufrieden.

In den letzten Tagen sahen wir uns einige Dinge an. Dazu zählen der Arashiyama Bamboo Forest, Kinkaku-ji, Shimogamo Shrine, Imperial Garden, Fushimi Inaro-Taisha und das Nijo-Jo Castle. Natürlich sahen wir noch viel mehr, wie zum Beispiel ein Kloster in der Nähe vom Monkey Park, dessen Ausblick leider nicht so gut, wie angekündigt war.

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Kyoto ist die ehemalige Hauptstadt von Japan und hat auch dem entsprechend viel Geschichte zu bieten. Uns gefielen die vielen Sehenswürdigkeiten sehr gut, doch mussten wir uns bei diesem Beitrag für 2 entscheiden, sonst würde es das Ausmaß sprengen 😉 Von allen Städten, die wir in Japan gesehen haben, hat Kyoto am meisten Herz.

Arashiyama Bamboo Forest

Auf den ersten Blick war er für uns etwas schwer zu finden. Wir wollten den Bambuswald von der anderen Seite betreten und schafften es uns dabei zu verlaufen. Wer nicht in einer Sackgasse laden möchte, der sollte besser den Schildern folgen. Jedenfalls zählt dieser Wald zu den Top Sehenswürdigkeiten, worauf es ein schwieriges Unterfangen ist ein Foto ohne Touristen hin zu bekommen. Beim Versuch doch noch gute Fotos zu bekommen nahm ich Corinna auf die Schulter und wir wurden zur Sehenswürdigkeit. Es würde mich nicht wundern, wenn jetzt einige Fotos, auf denen ich Corinna auf dem Buckel trage im Internet auftauchen. 😛

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DSCF9372 DSCF9361Fushimi Inaro-Taisha

Der bekannteste Schrein in Japan und laut vielen Leuten auch die Top-Sehenswürdigkeit. Bekannt ist er für die zahlreichen Torii, welchen den ganzen Weg, bis auf die Bergspitze hinauf gebaut wurden. Eigendlich simbolisiert ein Torii den Eingang zu einem Shinto-Schrein. Hier gibt es so viele, weil die Leute und Unternehmen Geld spenden und immer, wenn genug Geld da ist, noch eines gebaut wurde. Wer die ganze Runde hoch und runter laufen möchte, der sollte viel Wasser mitnehmen und kein Problem mit vielen Stufen haben. Je weiter höher man geht, desto weniger Touristen sind in Sicht und siehe da, oben angekommen waren wir auf einmal nur mehr zu zweit. Es ist den Aufstieg auf alle Fälle wert.

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DSCF9865 DSCF9877-1Karaoke

Schon fast 20 Tage in Japan und noch immer kein Karaoke ausprobiert. Irgendwie war das schon fast ein Grund sich zu schämen, worauf Fumiko sofort mit uns hin fuhr. Viele Japaner gehen wöchentlich ins Karaoke und teilweise sogar alleine. Wir stellten uns ein Lokal mit einer kleinen Bühne vor, auf der die Leute abwechslungsweise Lieder vor sich hin trillerten, aber wir lagen vollkommen falsch. Das waren wohl zu viele amerikanische Filme. Es war viel Japanischer, wie es nur sein könnte. Jeder bekommt seine eigene Kabine, die Platz für 5-6 Leute hat. Im Inneren befindet sich ein großer Fernseher, eine Couch und eine Dolby Surround Anlage. Die Bestellung von Finger-Food per Knopfdruck und uneingeschränkter Nachschub von alkoholfreien Getränken dürfen natürlich nicht fehlen. Startet erst gar nicht den Versuch, ein Japanisches Lied zu singen und wechselt gleich zur Englischen Play List. Das ist eine Challenge, die Europäer nur verlieren können.

Durch die Privatsphäre macht es viel mehr Spaß, als erwartet. Bei meinem Karaoke Lieblingssong (Bon Jovi – Living on a Prayer) konnte ich vollkommen ungehemmt drauf los schreien. 😉 Leider habe ich keinen einzigen Ton richtig getroffen, doch ich gebe nach wie vor den fehlenden Deutschen Songs die Schuld. Corinna konnte sehr viel auswendig, worauf durch ihre Unterstützung wir Österreicher doch nicht so schlecht vertretet wurden. Fumiko schien wirklich oft hier zu sein. Einen Song nach dem anderen sang sie mit einer Leichtigkeit absolut Fehlerfrei.

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Wie auch schon in Tokio, spielte in Kyoto das Essen eine große Rolle. Running Sushi, Udon und noch viel Weiteres stand beinahe an der Tagesordnung. Am liebsten hätten wir 20-mal gegessen und sogar dann noch einen leckeren Nachtisch gesucht. Ihr fragt euch jetzt sicher, ob wir zugenommen haben. Verdammt ja!!! Und wir würden es wieder genau SO machen.

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Verkehrsmittel in Kyoto

Bevor man den Bahnhof verlässt, sollte jeder eine Tageskarte für den Stadtbus kaufen. Sie kostet momentan 500 Yen, was umgerechnet nur 3,50 € sind. Lasst euch nicht verwirren, denn die Damen bei der Touristeninformation nennen es Hop-On Hop-Off Ticket.

Noch ein paar unserer Sightseeing spots in Kyoto:

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